Das Buch stellt das Verhältnis vom Selbstbestimmungsrecht des estnischen Volkes und dem Schutz der auf seinem Territorium lebenden nationalen Minderheiten,insbesondere der russischen Minderheit, dar. Nach Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit des estnischen Staates ist die Staatsangehörigkeitsfrage von entscheidender Bedeutung für den Rechtsstatus ethnisch nicht estnischer Personen mit langjährigem Wohnsitz in Estland vor 1990 geworden. Schwerpunkt der völkerrechtlichen Untersuchung ist das Problem um das Staatsangehörigkeitskriterium als Voraussetzung für einen Minderheitenstatus und dessen Folgen am konkreten Beispiel Estlands. In der Arbeit wird die Notwendigkeit einer völkerrechtlichen Regelung dieser Streitfrage aufgezeigt. Die Autorin plädiert für eine erleicherte Einbürgerung von ethnisch nicht estnischen Personen mit enger und langjähriger Beziehung zu Estland sowie für eine Definition von Minderheitenrechten nicht nur als Staatsbürgerrechte, sondern als Menschenrechte.

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